Festplatten initialisierung / Probleme

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    • Festplatten initialisierung / Probleme

      Nachdem ihr die Festplatte eingebaut habt könnt ihr diese im Harddiskmanager initialisieren.
      Den Menüpunkt könnt ihr unter "Einstellungen > System > Speichergeräte" finden.
      Achtung: SATA Festplatten werden und sollten nicht im DeviceManager angezeigt werden.
      Falls doch wurde das Laufwerk eventuell an den Port des DVD-Laufwerkes angeschlossen (dm8000)

      [Blocked Image: http://pic.newnigma2.to/FAQ/harddisk.jpg][Blocked Image: http://pic.newnigma2.to/FAQ/harddisk2.jpg][Blocked Image: http://pic.newnigma2.to/FAQ/harddisk3.jpg]

      Hinweis:
      Ab Newnigma2 v3.3 hat sich einiges am Harddisk-Manager geändert.
      Nach Installation eines neuen Images muss das automatische einhängen der Festplatte aktiviert werden.

      Lasst euch von dem "Bitte initialisieren" nicht täuschen ! Wählt eure Festplatte aus und drückt OK (beim initialisieren wird der komplette Festplatten-Inhalt gelöscht)
      Hier wählt ihr "Einhängepunkt manuell zuweisen" siehe Bild2.


      Der Standard-Pfad für Festplatte ist /media/hdd diesen sollten ihr auch auswählen !! (Dann müssen auch keine Aufnahme/Timeshift-Pfade geändert werden)

      Lässt sich die Festplatte nicht auf /media/hdd einhängen so wurde etwas an den Verzeichnissen verändert.

      Der Netzwerkbrowser löscht das Verzeichnis zum Beispiel wenn Netzwerkfreigaben als HDD-Ersatz eingebunden werden und ersetzt es durch ein Symlink.

      Im Zweifelsfall könnt ihr /media/hdd einfach löschen und das Verzeichnis via FTP neu erstellen.
      Achtet aber darauf das die Festplatte wirklich nicht eingehängt ist sonst kann es zu einem Datenverlust kommen.

      Solltet ihr eure Festplatte dort nicht vorfinden könnte auch ein Defekt oder eine Hardwareinkompatibilität vorliegen.
      In diesem Fall müsstet ihr sowieso ein Bootlog erstellen und folgende Zeilen suchen.

      Source Code

      1. [4294669.390000] brcm-pm: enabling power to SATA block
      2. [4294669.410000] ata1: SATA max UDMA/133 cmd 0xB0510000 ctl 0xB0510020 bmdma 0xB0510030 irq 42
      3. [4294669.418000] ata2: SATA max UDMA/133 cmd 0xB0510100 ctl 0xB0510120 bmdma 0xB0510130 irq 42
      4. [4294669.426000] scsi0 : sata_svw
      5. [4294669.731000] ata1: SATA link down (SStatus 4 SControl 300)
      6. [4294669.767000] ATA: abnormal status 0x7F on port 0xb051001c
      7. [4294669.773000] scsi1 : sata_svw
      8. [4294670.083000] ata2: SATA link up 1.5 Gbps (SStatus 113 SControl F0000)
      9. [4294670.090000] ata2.00: ATA-8, max UDMA/133, 1953525168 sectors: LBA48 NCQ (depth 0/32)
      10. [4294670.098000] ata2.00: ata2: dev 0 multi count 0
      11. [4294670.103000] ata2.00: configured for UDMA/133
      12. [4294670.108000] Vendor: ATA Model: WDC WD10EADS-65M Rev: 01.0
      13. [4294670.114000] Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 05
      14. [4294670.120000] SCSI device sda: 1953525168 512-byte hdwr sectors (1000205 MB)
      15. [4294670.127000] sda: Write Protect is off
      16. [4294670.130000] SCSI device sda: drive cache: write back
      17. [4294670.134000] SCSI device sda: 1953525168 512-byte hdwr sectors (1000205 MB)
      18. [4294670.140000] sda: Write Protect is off
      19. [4294670.143000] SCSI device sda: drive cache: write back
      20. [4294670.147000] sda: sda1
      21. [4294670.151000] sd 1:0:0:0: Attached scsi disk sda
      22. [4294670.156000] sd 1:0:0:0: Attached scsi generic sg0 type 0
      Display All

      In der Vergangenheit ist es beim initialisieren leider auch hin und wieder zu Fehlern gekommen.
      Der Harddiskmanager kann dazu auch eine Liste von Meldungen ausgeben.

      "Everything is fine" - Alles OK
      "Creating partition failed" - Das erstellen der Partition ist fehlgeschlagen
      "Mkfs failed" - Erstellen des Dateisystems ist fehlgeschlagen
      "Mount failed" - Einhängen der Festplatte ist fehlgeschlagen
      "Create movie folder failed" - Erstellen des Verzeichnis "movie" ist fehlgeschlagen
      "Fsck failed" - Dateisystemüberprüfung ist fehlgeschlagen
      "Please Reboot" - Bitte neu starten
      "Filesystem contains uncorrectable errors" - unkorrigierbare Fehler im Dateisystem
      "Unmount failed" - Aushängen der Festplatte fehlgeschlagen

      Es ist von Vorteil wenn ihr euch die Meldungen merkt, das kann bei der späteren Diagnose von Vorteil sein. ;)

      Besonderheiten:

      große Festplatten:
      Bei Festplatten ab ~500GB ist das erstellen eines Filesystems und fsck nicht ohne weiteres möglich, dafür hat die Box zu wenig RAM.
      Das erzeugen einer SWAP-Partition oder eines SWAP-Files schafft hier Abhilfe.
      Die einfachste Variante wäre ein SWAP-Files mittels dem Devciemanager anzulegen, am besten auf einem USB-Stick der gerade nicht benötigt wird

      Näheres kann man der Newnigma2 Dokumentation devicemanager entnehmen.

      Advanced Format:
      Die neueste Generation von Festplatten wechselt von 512 Byte zu 4 KByte großen Datenblöcken, WesternDigital kennzeichnet diese mit “Advanced Format Drive”
      Bei diesen Festplatten ist es nötig die Partitionsgrenzen an die 4k großen Blöcke auszurichten sonst kann es zu sehr starken Performance einbrüchen kommen.

      Zum überprüfen wie eure Partition erstellt wurde könnt ihr fdisk verwenden.

      Source Code

      1. root@dm8000:~# fdisk -l -u /dev/sda
      2. Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
      3. /dev/sda1 * 63 224829674 112414806 83 Linux

      Es ist zwingend notwendig, dass sowohl Start-Wert und End-Wert+1 durch 8 teilbar sind. Was in diesem Beispiel nicht der Fall ist!
      Man kann fdisk allerdings die benötigten Parameter mitgeben damit es alle Partitionen ausgerichtet auf die 4k Blockgrenze erstellt.

      Source Code

      1. root@dm8000:~# fdisk -H 224 -S 56 /dev/sda


      Manuelles Partitionieren:
      Verbindet euch per telnet zur Dreambox, Einzelheiten hierzu entnehmt ihr bitte dem FAQ Telnet und die wichtigsten Befehle
      Dann schaut ihr nochmal nach das die Festplatte wirklich nicht gemountet ist.

      root@dm8000:~# mount
      rootfs on / type rootfs (rw)
      /dev/root on / type jffs2 (rw)
      proc on /proc type proc (rw)
      sysfs on /sys type sysfs (rw)
      none on /dev type tmpfs (rw)
      devpts on /dev/pts type devpts (rw)
      usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
      shm on /dev/shm type tmpfs (rw)
      /dev/mtdblock2 on /boot type jffs2 (ro)
      tmpfs on /var type tmpfs (rw)
      tmpfs on /tmp type tmpfs (rw)
      /dev/sda1 on /media/hdd type ext3 (rw,data=ordered)

      Die hervorgehobene Zeile mit /dev/sda1 sollte dabei nicht erscheinen.

      Wenn das alles soweit in Ordnung ist fangt ihr mit dem Partitionieren an.
      root@dm8000:~# fdisk /dev/sda
      Das erfolgt interaktiv und ihr lasst euch erst einmal die Partitionstabelle anzeigen.
      Command (m for help): p

      Source Code

      1. Disk /dev/sdc: 8015 MB, 8015314944 bytes
      2. 255 heads, 63 sectors/track, 974 cylinders
      3. Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
      4. Disk identifier: 0x00011ce0
      5. Device Boot Start End Blocks Id System
      6. /dev/sda1 1 974 7823623+ 7 HPFS/NTFS

      In meinem Beispiel ist bereits eine Partition vorhanden die erstmal gelöscht werden muss.
      Command (m for help): d

      Source Code

      1. Selected partition 1

      Nun erstellen wir die neue Partition.
      Command (m for help): n

      Source Code

      1. Command action
      2. e extended
      3. p primary partition (1-4)

      p
      Partition number (1-4): 1
      First cylinder (1-974, default 1): 1
      Last cylinder, +cylinders or +size{K,M,G} (1-974, default 974):

      Source Code

      1. Using default value 974


      Dann lassen wir uns noch einmal die Partitionstabelle anzeigen.
      Command (m for help): p

      Source Code

      1. Disk /dev/sdc: 8015 MB, 8015314944 bytes
      2. 255 heads, 63 sectors/track, 974 cylinders
      3. Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
      4. Disk identifier: 0x00011ce0
      5. Device Boot Start End Blocks Id System
      6. /dev/sda1 1 974 7823623+ 83 Linux

      Und speichern das nun so ab.
      Command (m for help): w

      Source Code

      1. The partition table has been altered!
      2. Calling ioctl() to re-read partition table.
      3. Syncing disks.

      Dann könnt ihr die Partition formatieren.
      root@dm8000:~# mkfs.ext3 -m 0 /dev/sda1

      Source Code

      1. mke2fs 1.41.9 (22-Aug-2009)
      2. Filesystem label=
      3. OS type: Linux
      4. Block size=4096 (log=2)
      5. Fragment size=4096 (log=2)
      6. 489600 inodes, 1955905 blocks
      7. 0 blocks (0.00%) reserved for the super user
      8. First data block=0
      9. Maximum filesystem blocks=2004877312
      10. 60 block groups
      11. 32768 blocks per group, 32768 fragments per group
      12. 8160 inodes per group
      13. Superblock backups stored on blocks:
      14. 32768, 98304, 163840, 229376, 294912, 819200, 884736, 1605632
      15. Writing inode tables: done
      16. Creating journal (32768 blocks): done
      17. Writing superblocks and filesystem accounting information: done
      18. This filesystem will be automatically checked every 29 mounts or
      19. 180 days, whichever comes first. Use tune2fs -c or -i to override.
      Display All

      Den Neustart nicht vergessen

      Das Standard Filmlistenverzeichnis:

      Auf dem Laufwerk muss nun noch das movie Verzeichnis für die Aufnahmen erstellt werden.

      Source Code

      1. mkdir /media/hdd/movie


      Verwendung von mehreren Festplatten, Laufwerken mit mehreren Partitionen und verschiedenen Dateisystemtypen:
      Bei verwendung von mehreren Festplatten bietet es sich an die Laufwerke über die UUID zu mounten.
      UUID steht für Universally Unique Identifier, das ist ein bis zu 16byte langer Schlüssel über den sich alle Laufwerke einwandfrei identifizieren lassen.
      Die UUID könnt ihr euch mit blkid anzeigen lassen

      Source Code

      1. root@dm8000:~# blkid
      2. /dev/sda1: LABEL="WD10EADS" UUID="0c24e6c3-2bcd-4aa9-b0ae-556805129106" TYPE="ext3" SEC_TYPE="ext2"

      Gemountet werden die Geräte dann mit /dev/disk/by-uuid/
      Eurer Eintrag in der /etc/fstab könnte dann wie folgt aussehen:

      Source Code

      1. /dev/disk/by-uuid/ba93126e-9f35-4d57-980d-2f3509f6a3fe /media/hdd auto defaults 0 0
      2. /dev/disk/by-uuid/0c24e6c3-2bcd-4aa9-b0ae-556805129106 /media/hdd2 auto defaults 0 0
      3. /dev/disk/by-uuid/13BE45DD619B88A7 /media/hdd-ntfs ntfs-3g defaults 0 0
      4. /dev/disk/by-label/_APPLEDISK_HFSPLUS_ /media/hdd-hfs hfsplus defaults 0 0

      Das Verzeichnis /media/hdd2 muss natürlich noch erstellt werden

      Source Code

      1. root@dm8000:~# mkdir /media/hdd2

      Anschließend die modifizierte fstab speichern und die Box neu starten ;)

      Ihr konntet euer Problem anhand dieser Informationen nicht lösen, wie postet man Probleme richtig.
      Es werden Informationen über den Herstellen , das Model und Kapazität benötigt.
      Welche Fehlermeldung gibt der Harddiskmanager aus ?
      Keine Festplatte im Harddiskmanager vorhanden > Bootlog
      Verwendetes Newnigma Image und genauer Softwarestand ?
      Was geben diese Befehle aus:

      Source Code

      1. cat /proc/scsi/scsi
      2. fdisk -l -u /dev/sda
      3. mount